Vitalstoff-Lexikon - A

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Bitte klicken Sie auf einen der Buchstaben und dann auf die Substanz, die sie interessiert. Die einzelnen Stoffe sind von A bis Z sortiert. Das Vitalstoff-Lexikon soll Ihnen einen Überblick über wichtige Vitalstoffe bieten. Für weiterführende Informationen verweisen wir auf die entsprechende Fachliteratur.


Alpha-Carotin

Ist ein sekundärer Pflanzenstoff und als solcher antioxidativ wirksam; gibt der Mohrrübe ihre gelbe Farbe.

Antioxidantien

Verhindern die Oxidation empfindlicher Moleküle, also die Reaktion mit dem Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien. Meistens wirken sie als Radikalfänger. Freie Radikale sind "unvollständige", chemisch instabile, kurzlebige hochaggressive Moleküle, denen ein oder mehrere Elektronen fehlen, und die deshalb jedem benachbarten Molekül "Elektronen entreissen", d.h. mit diesem reagieren, es oxidieren und damit schädigen.

In gewissen Grenzen ist die Bildung freier Radikale physiologisch, da sie als Nebenprodukte des normalen Stoffwechsels entstehen. Folgende Einflüsse können jedoch zu einer höheren Anflutung führen:

  • übermässige Kalorenzufuhr
  • Umweltbelastung, Umweltgifte
  • Lebensmittelzusätze (Konservierungsmittel)
  • Pflanzenschutzmittel
  • chronische Entzündungen
  • Chemotherapie
  • Rauchen, Sonneneinstrahlung, Strahlung
  • Stress, Überforderung, Schlafmangel
  • Leistungssport

Typische Erkrankungen, bei denen freie Radikale eine Rolle spielen:

  • Malignome (Krebserkrankungen)
  • Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
  • Essentielle Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Alzheimer-Demenz
  • Diabetes mellitus
  • Rheumatoide Arthritis
  • Grauer Star
  • Neurodegenerative Erkrankungen

Hier können Antioxidantien zur Prävention und zur Therapie hilfreich sein. Meist sind es Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, aber auch andere Substanzen. Die wichtigsten Antioxidantien sind unter anderem:

  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Vitamin A und Beta-Carotin
  • Alpha-Liponsäure
  • Coenzym Q10
  • Selen

Zur optimalen Therapie ist es ratsam, unterschiedlich antioxidative Vitamine und Mikronährstoffe in Form eines "antioxidativen Netzwerks" einzunehmen.

Arginin

Ist eine Aminosäure, die in fast allen Eiweißen und in vielen Pflanzen vorkommt. Es ist an zahlreichen Funktionen im Körper beteiligt:

  • Vorstufe von Sticksoffmonoxid (NO). NO bewirkt eine Gefäßerweiterung und verringert die Bildung von Arteriosklerose
  • Senkt den Blutdruck
  • Senkt den Cholesterin-Spiegel
  • Hormonfreisetzung v.a. von Wachstumshormon, dadurch trägt es zum Muskelaufbau bei
Aminosäuren

Sind Bausteine der Proteine (Eiweiße).

Von den verschiedenen Aminosäuren sind heute 20 bekannt. Man unterscheidet essentielle (können im Körper nicht gebildet werden und müssen mit der Nahrung aufgenommen warden), semi-essentielle (müssen nur unter bestimmten Bedingungen, z. B. in der Wachstumsphase, vom Körper gebildet werden) und nicht-essentielle (können im Körper selbst gebildet werden) Aminosäuren.

Essentielle Aminosäuren:

  • Isoleucin
  • Leucin
  • Lysin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Threonin
  • Tryptophan
  • Valin

Semi-essentielle Aminosäuren:

  • Arginin
  • Cystein
  • Histidin
  • Tyrosin

Nicht-essentielle Aminosäuren:

  • Alanin
  • Asparagin
  • Asparaginsäure
  • Glutamin
  • Glutaminsäure
  • Glycin
  • Prolin
  • Serin
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