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[27.09.2004] Wie Langzeitstudien des BKK-Bundesverbandes zeigen, hat die Zahl der Menschen mit Rückenbeschwerden seit 1998 um mehr als ein Viertel zugenommen.
Weitaus weniger Menschen als noch vor 6 Jahren gehen wegen ihres kranken Rückens zum Arzt. Damals waren es 57 Prozent, heute lassen sich dagegen nur 4 von 10 Betroffenen behandeln.
Besorgniserregend ist vor allem die Entwicklung bei jungen Menschen. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen hat die Zahl der Betroffenen seit 1998 um zwei Drittel zugenommen. Heute klagen 6 von 10 Personen zwischen 14 und 29 Jahren über Rückenprobleme. Noch bedrohlicher: Bereits jeder zweite Schüler hat Rückenprobleme.
Wie die Umfrage zeigt, hängen Rückenprobleme auch mit der Lebenssituation der Befragten zusammen. Menschen, die sich fit und gesund fühlen und viele Freunde haben, leiden seltener unter Rückenbeschwerden. Wer dagegen über Unzufriedenheit und Stress klagt, hat häufiger Rückenschmerzen.
Die Studie des BKK Bundesverbandes zeigt, dass die Befragten, die regelmäßig Sport treiben, bis zu 17 Prozent weniger unter Rückenproblemen leiden als der Bevölkerungsdurchschnitt.
Informationen zur Vermeidung und Behandlung von Rückenbeschwerden bietet die Broschüre "Haltung bewahren", die das ZDF und die BKK gemeinsam herausgeben. Sie steht unter www.bkk.de kostenlos zum Download bereit.
Quelle: BKK Bundesverband
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