Orthopädische Gemeinschaftspraxis
Dr. Christof Reitzner
Dr. Martin Stock
Hauptstraße 71, 74889 Sinsheim
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Säure-Basen-Ausgleich

Ein natürliches Säure-Basen-Verhältnis trägt wesentlich dazu bei, dass Körper und Geist reibungslos funktionieren. Jede Verschiebung dieses Gleichgewichts kann eine Gefährdung der Gesundheit und ein erhöhtes Risiko für psychische und organische Störungen bewirken.

Ursachen einer vermehrten Säurebelastung

Was passiert bei einer Übersäuerung

Die vermehrte Säurebelastung führt zunächst zu einer so genannten latenten Azidose. Hierunter wird ein Zustand bezeichnet, bei dem die basischen Pufferreserven im Blut schon teilweise verbraucht wurden, es aber noch nicht zu einer pH-Veränderung gekommen ist. Bei zahlreichen Patienten mit chronischen Erkrankungen kann eine solche Abnahme der Basen-Puffer-Reserven festgestellt werden, wie z. B. durch chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Nervosität, häufige Erkältungen, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Rheuma.

Biochemischer Hintergrund

Das Säure-Basen-Gleichgewicht kann im Körper durch mehrere Systeme reguliert werden: der Gasaustausch in den Lungen, die Pufferkapazität des Blutes und die Ausscheidungsmechanismen über den Schweiss und die Niere.

Im Blut liegt der pH-Wert optimalerweise zwischen 7,35 und 7,45. Bei einer unphysiologisch hohen Säureflut stoßen die körpereigenen Puffersysteme an ihre Grenzen. Die Säureausscheidung ist behindert, saure Stoffwechselprodukte lagern sich im Bindegewebe ab, was zu einer Übersäuerung des gesamten Organismus führen kann.

Wie äußert sich eine chronische Übersäuerung?

Wie wird eine Übersäuerung diagnostiziert?

über den Tag verteilt sollte ein Wechsel von Säure- und Basenfluten erkennbar sein, fehlt dieser Wechsel, ergeben sich Hinweise auf eine gestörte Regulation.

Wie kann die Azidose behandelt werden?




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