
[18.10.2004] Die zweifache Olympiasiegerin Rosi Mittermaier engagiert sich ganz besonders intensiv für die Bekämpfung der Volkskrankheit Osteoporose, die vor allem Frauen bedroht. "Beim Skilaufen musste ich ja stets mit dem Risiko eines Knochenbruchs leben. Aber gegen die Knochenbrüche im Alltag aufgrund von Knochenschwund kann man wirklich etwas unternehmen", stellt die als "Gold-Rosi" gerühmte Spitzensportlerin mit Nachdruck fest. Als Botschafterin der Initiative gegen Knochenschwund (www.initiativegegenknochenschwund.de) empfiehlt sie allen Frauen, ganz gleich ob jung oder schon älter, beim Essen "knochenfreundliche" Lebensmittel zu bevorzugen und sich vor "Knochenfeinden" in Acht zu nehmen.
Empfehlenswert ist alles, was viel Kalzium enthält, gleichzeitig aber phosphatarm ist. Zu viel Phosphat macht die Knochen aufbauende Wirkung von Kalzium zunichte. "Knochenfreunde" sind - auf Rosis Tisch auf der rechten Seite - Milch, Käse und Joghurt, grünes Gemüse wie z. B. Brokkoli und Lauch, Salate und Kräuter, Obst und Südfrüchte, Nüsse und kalziumreiche Mineralwässer.
Knochenfeinde dagegen vermindern die Kalziumaufnahme oder steigern unnötig die Ausscheidung des wichtigen Knochenminerals. Dazu gehören auf der linken Seite Cola, Limonaden und Kaffee, Fleisch- und Wurstwaren, phosphathaltige Fertigprodukte, zu viel Salz und zu viel Zucker, aber auch Zigaretten und zu viel Alkohol.
"Was die Behandlung der Osteoporose angeht, ist Deutschland leider ein Entwicklungsland. Es ist erschreckend, wie wenig Patienten eine wirksame Therapie erhalten", beklagt die Botschafterin der Initiative gegen Knochenschwund. Dabei gibt es in der Behandlung von Knochenschwund große Fortschritte: Die so genannten Bisphosphonate können den gefährlichen Abbau der Knochenmasse stoppen. So verbesserte das am häufigsten untersuchte Bisphosphonat Alendronat (Handelsname: Fosamax) bereits nach drei Monaten die Knochendichte in den untersuchten Körperstellen signifikant. Nach einem Jahr Einnahme senkte dieses Bisphosphonat das Risiko eines Knochenbruchs um bis zu 50 Prozent.
"Knochenschwund müssen Frauen heute nicht einfach hinnehmen", unterstreicht Rosi Mittermaier. "Früherkennung, Diagnose und die richtige Therapie können Knochenbrüchen wirksam vorbeugen."
Quelle: Stroebel Communications GmbH & Co KG
| © Orthopädie Sinsheim 2009 | Impressum | Datenschutz | Nutzungshinweise | Inhalt | Kontakt |
|
| Hauptstraße 71 | 74889 Sinsheim | Tel. 07261 94955-0 | Fax 07261 94955-23 |
