Die Behandlungsmethode "Kinesiotaping" wurde von dem japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase Ende der 70er Jahre erfunden. Besonders geeignet ist die Methode bei Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates. Abhängig von der Kleberichtung und der Art des Tapings soll eine spannungssteigernde (tonisierende) oder spannungssenkende (detonisierende) Wirkung der Muskulatur ereicht werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Bewegung des Patienten nicht eingeschränkt, sondern sogar gefördert wird. In der Regel verbleibt das Tape circa 3 Tage bis zu einer Woche auf der Haut. Die zum Teil schnell eintretende Schmerzreduktion bleibt erfahrungsgemäß auch nach Ablegen des Tapes meist erhalten. Kinesiotaping führt zu einer
Die Wirkungsweise dieser Methode erklärt sich im Besonderen durch die Klebetechnik. Das Kleben des Tapes führt zur wellenförmigen Anhebung der Haut. Dadurch kommt es durch Raumvergrößerung zwischen Haut und Muskulatur zu einer effizienten Druckreduzierung im Gewebe. Die Lymph- und Blutzirkulation wird besser reguliert. Durch die Druckentlastung im betroffenen Gewebe wird zudem die gewünschte Schmerzreduktion erreicht. Gute und bewährte Einsatzgebiete des Kinesiotape sind:
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