Bei der Kernspintomographie werden die Gewebe Ihres Körpers, d. h. Knochenmark, Wirbelsäule, Bänder, Menisken, Muskeln, Haut usw., durch elektromagnetische Resonanzsignale bildlich dargestellt. Man erhält faszinierende anatomische Schnittbilder.
Ideal lässt sich dieses Untersuchungsverfahren z. B. zur Bandscheiben- oder Meniskusdiagnostik einsetzen.
Eine Schädigung der Gewebe durch diagnostische magnetische Felder ist nicht bekannt und auch physikalisch nicht zu erwarten.
Es kommen zwei Gerätetypen zum Einsatz: ein so genanntes Niederfeldgerät mit 0,2 Tesla Feldstärke zur Darstellung der Knie, Ellebogen, Hand- und Sprunggelenke und Hochfeldgeräte mit 1,0 bzw. 1,5 Tesla Feldstärke für Hüften, Schultern und die Wirbelsäule.
Gerade für Personen mit "Platzangst" ist das "kleine" Niederfeldgerät ideal, da für die Untersuchung nur das entsprechende Gelenk in das Magnetfeld gebracht wird und nicht der ganze Mensch "in die Röhre" muss.
Der Vorteil der Kernspintomographie ist, dass die Untersuchung ohne Strahlenbelastung durchgeführt werden kann, z. B. im Vergleich zur - allerdings billigeren - Computertomographie (CT), bei der zur Bilderstellung konventionelle Röntgenstrahlen benötigt werden.
Die CT ist dennoch eine wichtige Untersuchung, wenn es z. B. darauf ankommt, die knöchernen Strukturen exakt abzubilden.
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